Bei Perspektiven engagieren sich Menschen gemeinsam für benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in und um Sankt Petersburg, Russland.

Unser gemeinnütziger Verein wurde 1992 gegründet und verfolgt das Ziel einer gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Dafür arbeiten wir mit unserer russischen Partnerorganisation Perspektivy zusammen. So gewähren wir die Wirksamkeit unserer Hilfe vor Ort.

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Jahresbericht 2020 erschienen

Die Corona-Pandemie hat unsere Arbeit im Jahr 2020 vor große Herausforderungen gestellt. Mit viel Engagement hat unsere russische Partnerorganisation Perspektivy in St. Petersburg auf die Situation reagiert. Im Jahresbericht können Sie nachlesen, wie wir benachteiligte Menschen in Russland in schwierigen Zeiten weiterhin unterstützen konnten. 

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Perspektivy wird 25 Jahre alt

In diesem Herbst feiert unsere Partnerorganisation Perspektivy 25-jähriges Jubiläum! Begangen wurde der runde Geburtstag mit einer Ausstellung in St. Petersburg sowie einer Jubiläumskonferenz.  

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Freiwillige reisen nach Russland

Wir freuen uns, dass Ende letzter Woche elf Freiwillige ihre Visa für Russland erhalten haben. Sehr lang hat es gedauert und immer neue Papiere erfordert, bis das russische Konsulat die Jahresvisa für den neuen Freiwilligenjahrgang ausgestellt hat. 

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Unser Juni-Rundbrief ist da!

In unserem Sommer-Rundbrief 2021 stellen wir einen Artikel aus der "Nowaja Gaseta" vor, der das Leid der Menschen in den russischen Heimen sichtbar macht. Außerdem berichten wir von der Einweihung der Gedenktafel für Margarete von der Borch in St. Petersburg. 

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Katja und Eva

Zum internationalen Frauentag stellen wir Euch Katja und ihre Tochter Eva vor. Katja muss jeden Tag stark sein. Denn sie ist alleinerziehend. Wie so viele Frauen in Russland, deren Kind mit einer Behinderung lebt. 

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Vom Heim ins betreute Wohnen

Es ist vollbracht! Sechs junge Menschen aus dem Psychoneurologischen Internat (PNI) in Peterhof konnten kürzlich in zwei Wohnungen umziehen. 

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"Das System lebt von alten Vorstellungen"

Ein Interview mit Andrei Saizew, Leiter der Rechtsabteilung bei Perspektivy in Sankt Petersburg, über die Möglichkeiten, mit denen Menschen mit Behinderungen in Russland rechtlich geschützt werden können – und die Grenzen der juristischen Arbeit.

2002 besuchte ich das Kinderheim in Pawlowsk zum ersten Mal und da merkte ich schon viel von der Veränderung, von der Aufbruchsstimmung. Als ich zehn Jahre später wieder da war, staunte ich wahrlich. Inzwischen war es Perspektiven gelungen, das Recht zu erstreiten, dass die Kinder zur Schule gehen können. Bis heute haben sich durch das beharrliche Engagement des Vereins die Lebensbedingungen für die Kinder spürbar verbessert.

Christina Rau, Botschafterin der Kindernothilfe und Witwe des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau

Zuhause für immer

Im März 2020 holte Perspektivy mehrere Kinder aus den Heimen raus, um sie vor Corona zu schützen. Daraus ist das “Zuhause für immer” entstanden: Zwei neue Wohnungen, in denen Menschen mit mit kognitiven Einschränkungen im häuslichen Umfeld betreut werden.  

Kinderheim in Pawlowsk

Im Kinderheim in Pawlowsk betreuen wir Kinder, die auf sehr viel Hilfe angewiesen sind. Wir sorgen dafür, dass sie die Betreuung und Förderung erhalten, die ihnen zusteht.  

Tageszentren

Unsere Partnerorganisation Perspektivy hat in St. Petersburg zwei Tageszentren aufgebaut, in denen Eltern ihre Kinder gut betreut wissen. Hier werden sie umfassend gefördert.  

Ein Film über Perspektiven. Tatjana hat sich entschlossen, ihren Sohn in ein Heim zu geben. Denn zu Hause schafft sie es nicht mehr, sich um ihn zu kümmern.