1992

Margarete von der Borch gründet mit Freunden Perspektiven e.V., um die beeindruckende Arbeit des Sankt Petersburger nichtstaatlichen Projektes für Straßenkinder „Blaue Krähe“ zu unterstützen.

1993

Mit ersten Spendengeldern wird ein Kleinbus gekauft und mit Kleidung gefüllt nach Petersburg gebracht.

1994

Unterstützt wird das „Lazarett“, eine ambulante Anlaufstelle für Straßenkinder.
Nachdem die „Blaue Krähe“ durch die Stadt St. Petersburg geschlossen wurde, gründen ehemalige Mitarbeiterinnen „Bereg“.

1995

Der deutsche Krankenpfleger Dominik Schlun „entdeckt“ das Heim für behinderte Kinder Nr. 4 in Pawlowsk. Cornelia von Oppen (Bobath-Therapeutin) hält dort das erste Seminar in Krankengymnastik.

1996

Die ersten vier deutschen Freiwilligen der „Initiative Christen für Europa“ (ICE e.V., Dresden) beginnen ihren sozialen Dienst in Pawlowsk.

1999

„Perspektivy“ wird als eigenständige russische non-profit-Partnerorganisation in St. Petersburg gegründet. Gleichzeitig startet das „Familienprojekt“.

2000

Im „Psycho-Neurologischen Internat Nr. 3“ in Peterhof beginnt der Verein mit ersten Hilfsmaßnahmen. Im Sommer nehmen die ersten deutschen ICE-Freiwilligen ihre Arbeit dort auf.

2003

Margarete v. d. Borch erhält im Rahmen der TV-Sendung „Deutschlands wahre Helden“ den Sonderpreis der Kindernothilfe (Duisburg) für die Arbeit in Pawlowsk.

2004

In einer angemieteten Wohnung in St. Petersburg eröffnet „Perspektivy“ die erste Tagesstätte für acht behinderte Kinder.

2006

Nach Auszeichnung von Margarete v. d. Borch im Rahmen einer russischen TV-Sendung durch die Petersburger Oberbürgermeisterin erhält „Perspektivy“ zur Eröffnung einer zweiten Tagesstätte eine Wohnung im Stadtzentrum für zehn Jahre mietfrei.
Am 1. September werden die ersten mehrfach behinderten Kinder in die städtische Sonderschule Nr. 25 aufgenommen.

2007

Mit dem Besuch von Lehrern der St. Petersburger Sonderschule in Ostwestfalen beginnt die fruchtbare Schulpartnerschaft mit der „Schule unterm Regenbogen“ in Eversen.

2011

In einem Gebäude der Caritas St. Petersburg wird das „Zentrum für soziale Rehabilitation“ für 15 Kinder mit Behinderungen eröffnet.
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) verleiht Perspektiven in Berlin die "Goldene Viktoria für Soziales Engagement".

2012

„Perspektivy“ erhält die Ehrenmedaille “Für uneigennützige Arbeit zum Schutz von Kindern” des Kinderrechtsbeauftragten Russlands.