Hospitation

November 2019 - Sechs KollegInnen aus Sankt Petersburg und Moskau reisten in der vorletzten Novemberwoche nach Hamburg. Ziel der dreitägigen Studienreise war es, die ambulanten Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen kennenzulernen, die in Hamburg unter der Leitlinie der Inklusion, Personenzentrierung und Sozialraumorientierung als Leistungsform der „ambulanten Sozialpsychiatrie“ angeboten werden.

Das intensive und vielfältige Programm umfasste viele Gespräche und Besuche vor Ort in Beratungszentren, Treffpunkten, Wohngruppen sowie Koordinierungsstellen der Arbeit und Beschäftigung. Eine Gesprächsrunde mit Menschen mit psychischen Erkrankungen über die Form und Zufriedenheit von ambulanten Leistungen und die Möglichkeiten der Mitbestimmung bildeten einen besonderen Akzent.

Seitens Perspektivy waren die Verantwortlichen für die gesellschaftlich-politische Arbeit vertreten (Katja Taranchenko, Mascha Ostrowskaya und Swetlana Mamonova), sowie Anna Chernavskaia (Dolmetscherin). Aus Moskau kamen Anna Bitova vom Zentrum für Heilpädagogik, Ivan Rozhansiky von der Stiftung „Shisnenny put“ sowie die Journalistin und Menschenrechtlerin Olga Mallenova.

Tief beeindruckt zeigten sich die 6 KollegInnen von den Gesprächen und Eindrücken bei dem Besuch. "Da haben wir noch eine lange Wegstrecke vor uns", sagte eine Teilnehmerin, "bei uns gibt es fast nur die pauschale Unterbringung in geschlossenen Heimen und Anstalten". Alle russischen KollegInnen arbeiten aktiv in verschiedenen Gremien und Reformgruppen in Russland mit, um die Situation vor Ort zu verbessern und um Einfluss auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu nehmen. Entsprechend wichtig war dieser Besuch für die sie, da gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen in Russland überwiegend im Abseits stehen.

Die Studienreise wurde vom BHH Sozialkontor (Sabine Derr) gemeinsam mit Perspektiven (Volker Carroll) organisiert und begleitet.

Zum Abschluss der Reise wurden die Eindrücke gesammelt und reflektiert; viele Themen und Impulse werden in den kommenden Monaten weiter vertieft werden.

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Corona-Ausnahmezustand

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich auch die Arbeit von Perspektivy in St. Petersburg verändert.

Dazu hat Perspektivy eine eigene Website gestartet: https://doma.perspektivy.ru

Die gute Nachricht ist, dass alle Mitarbeiter und Freiwilligen weiterhin für die Betreuten sorgen, in der Nähe oder aus der Entfernung, und alles Mögliche dafür tun, dass die Hilfs- und Betreuungsprogramme erhalten bleiben. Die weniger gute Nachricht ist, dass die Kontakte mit den Betreuten stark eingeschränkt werden mussten, um die Ansteckungsgefahr für sie zu reduzieren, denn ihr Immunsystem ist oft schwach und das neue Virus kann für sie sehr gefährlich sein.

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Rundbrief Dezember 2019

Dezember 2019 - Unser neuer Rundbrief ist soeben erschienen und steht Ihnen HIER als PDF zur Verfügung. Darin berichten wir u.a. über die gewachsene Zusammenarbeit mit städtischen Schulen in St. Petersburg, damit sie auch Kinder mit schwereren Behinderungen aufnehmen.

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Hospitation

November 2019 - Sechs KollegInnen aus Sankt Petersburg und Moskau reisten in der vorletzten Novemberwoche nach Hamburg. Ziel der dreitägigen Studienreise war es, die ambulanten Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen kennenzulernen, die in Hamburg unter der Leitlinie der Inklusion, Personenzentrierung und Sozialraumorientierung als Leistungsform der „ambulanten Sozialpsychiatrie“ angeboten werden.

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Rundbrief Juni 2019

Juni 2019 - Unser neuer Rundbrief ist erschienen und steht Ihnen HIER als PDF zur Verfügung. Er enthält unseren Nachruf für Margarete von der Borch.

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Wir trauern um Margarete

Am 7. März 2019 ist Margarete von der Borch nach langer Krankheit im Alter von 53 Jahren verstorben. Perspektiven ist Margaretes Lebenswerk. Sie war Initiatorin und Herz unseres Vereins, wie auch unserer russischen Partnerorganisation Perspektivy in St. Petersburg.

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