Hamburger Präsidentin Carola Veit zu Gast bei Perspektivy

April 2017 - Anfang April fand in St. Petersburg die 14. Deutsche Woche statt, die in diesem Jahr mit einem Jubiläum zusammenfiel. Bereits seit 60 Jahren sind Hamburg und St. Petersburg durch eine Städtepartnerschaft miteinander verbunden.

In diesem Rahmen kamen Vertreter unseres russischen Partnervereins Perspektivy mit Carola Veit, der Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, sowie Vertretern des BHH Sozialkontors zusammen. Seit mehr als 10 Jahren gibt es ebenfalls eine enge Partnerschaft zwischen Perspektivy und der Einrichtung der Hamburger Behindertenhilfe mit dem Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen in St. Petersburg zu verbessern.

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Am runden Tisch wurden die Möglichkeiten und die Schwierigkeiten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen besprochen. An den Gesprächen nahmen daneben u.a. teil: Maria Ostrovskaya, Vorsitzende von Perspektivy und Volker Carroll, Vorstand bei Perspektiven, Andrey Gorschetschnikov (Abgeordneter der Gesetzgebenden Versammlung St. Petersburg und Mitglied der ständigen Kommission für Sozialpolitik und Gesundheitsfürsorge), Natalia Senitsch (Leiterin des Sozialverwaltungsreferats im Büro der St. Petersburger Kinderrechtsbeauftragten) und Jekaterina Jakimowitsch (Mitarbeiterin der analytischen Abteilung im Büro des St. Petersburger Menschenrechtsbeauftragten).

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Leider ist es noch immer ein steiniger Weg, die Gleichstellung von behinderten Menschen in der russischen Gesellschaft umzusetzen. Doch auch in Deutschland gibt es nach wie vor zahlreiche Defizite. Maria Ostrovskaya, Präsidentin von Perspektivy, erzählte: „Als wir mit unserer Arbeit begonnen haben, hatten wir eine schlechte Ausgangslage. Wir hätten uns nie vorstellen können, eines Tages hier in unserer Tagesförderstätte für Kinder mit Behinderungen so wichtige Gäste zu empfangen!“ So konnte bei dem Treffen auch von vielen positiven Entwicklungen berichtet werden. In naher Zukunft soll es einen Kreml-Beauftragten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen geben und somit Verstöße gegen die Behindertenrechtskonventionen der Vereinten Nationen geahndet werden können. Auch Volker Carroll blickt optimistisch in die Zukunft. Aus seiner Sicht entwickelt sich allmählich eine gute Zusammenarbeit zwischen Perspektivy als NGO und dem russischen Staat. Hilfs- und Integrationsprogramme werden mehr unterstützt und auch die russische Gesellschaft wird gegenüber diesen Themen immer offener. Präsidentin Veit zeigte sich abschließend sehr beeindruckt von der Arbeit der beiden Einrichtungen und es sei unglaublich, was „das Sozialkontor und der Verein Perspektivy seit Jahren gemeinsam umsetzen und bis heute alles erreicht haben.“

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Geburtstagsgrüße

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Dezember 2017 - Christina Rau hat unser Projekt im Kinderheim in Pawlowsk bereits 2002 das erst Mal besucht - als First Lady. Als Margarete v. d. Borch mit PERSPEKTIVEN 2003 im Rahmen der TV-Sendung „Deutschlands wahre Helden“ den Sonderpreis der Kindernothilfe für die Arbeit in Pawlowsk erhält, spricht Frau Rau die Laudatio. Bis heute sind wir in Kontakt geblieben. Danke für Ihr Engagement!
Wir freuen uns über jede Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in St. Petersburg!


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Dezember 2017 - Die Schauspielerin Barbara Wussow, die derzeit für Dreharbeiten mit dem ZDF „Traumschiff“ unterwegs ist, gratuliert uns zum 25-jährigen Bestehen!!! Bereits zwei Mal hat sie unsere Projekte in St. Petersburg besucht. Dabei half sie über einen RTL-Spendenmarathon unser Kindertageszentrum zu renovieren und dessen Betrieb drei Jahre lang zu fördern!
Wir freuen uns über jede Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in St. Petersburg!
Danke Barbara!


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„Weil Ihr den Menschen, die weggesperrt sind, Entwicklungs-Perspektiven aufzeigt und weil Ihr Euch durchgesetzt habt .“
Diese Video-Gratulation zum 25-jährigen Bestehen unserer NGO kommt vom Politik-Chef des ZDF, Matthias Fornoff. Der ehemalige Washington-Korrespondent und langjährige ZDF heute-Moderator unterstützt Perspektiven e.V. seit Jahren. Bei einer TV-Quizz-Show erspielte er 17.500 Euro für PERSPEKTIVEN (was das alles bewirkt, finden Sie hier auf unseren Seiten). Wir danken von Herzen im Namen aller, die in den Heimen und mittlerweile auch in den neuen Tagesstätten leben, in und um St. Petersburg. SPASIBO!!!

Rundbrief Juli 2017

Juli 2017 - Unser neuer Rundbrief ist soeben erschienen und steht Ihnen HIER als PDF zur Verfügung.

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Geschichten von Liebe, Trauer und Einsamkeit - Theater ohne Grenzen in St. Petersburg

Mai 2017 - Am 23. und 24. April gastierte das internationale „Theater ohne Grenzen“ zum vierten Mal in St. Petersburg. Bei dem Theaterprojekt stellen professionelle Schauspieler und Laien mit und ohne Behinderung gemeinsam in kurzer Zeit ein komplettes Theaterprogramm auf die Beine. Die Beteiligten haben darüber hinaus auch kulturelle Unterschiede. Sie kommen aus Russland, der Schweiz und Deutschland.

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Hamburger Präsidentin Carola Veit zu Gast bei Perspektivy

April 2017 - Anfang April fand in St. Petersburg die 14. Deutsche Woche statt, die in diesem Jahr mit einem Jubiläum zusammenfiel. Bereits seit 60 Jahren sind Hamburg und St. Petersburg durch eine Städtepartnerschaft miteinander verbunden. In diesem Rahmen kamen Vertreter unseres russischen Partnervereins Perspektivy mit Carola Veit, der Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, sowie Vertretern des BHH Sozialkontors zusammen. Seit mehr als 10 Jahren gibt es ebenfalls eine enge Partnerschaft zwischen Perspektivy und der Einrichtung der Hamburger Behindertenhilfe mit dem Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen in St. Petersburg zu verbessern.

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Elsa lernt laufen - Selbsthilfegruppen für Angehörige von Menschen mit Mehrfachbehinderung

März 2017Von Lothar Linzen - Elsa ist ein Jahr und drei Monate alt. Inzwischen läuft sie schon ein wenig und hat auch zu sprechen begonnen. Bei diesem Satz könnte es sich um ein normales kleines Mädchen handeln, bei dem die Entwicklung ganz nach den Vorstellungen von Eltern, Angehörigen und Gesellschaft verläuft. In diesem Falle ist Elsa aber kein Kind, sondern ein Projekt, das Perspektiven gemeinsam mit dem Fortbildungszentrum der Caritas in St. Petersburg und mit Unterstützung der Aktion Mensch durchführt. Es soll Eltern und andere Familienangehörige unterstützen, die ihre Kinder mit Mehrfachbehinderungen nicht in ein Kinderheim abgegeben, sondern sie zu Hause behalten haben.

gefördert durch die

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