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Bei Perspektiven engagieren sich Menschen gemeinsam für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in und um Sankt Petersburg (Russland), denen ihre Lebensumstände kaum eine Zukunft erlauben. Wir wollen ihnen die Unterstützung geben, die sie brauchen, um sich und ihre Fähigkeiten zu entwickeln, damit sie ihr Leben so gut wie möglich in die eigene Hand nehmen können. Wir möchten ihnen helfen, ihr Haus zu bauen und ihrem Blick aus dem Fenster eine Perspektive für die Zukunft geben.




Aktuelles

Hospitation

November 2019 - Sechs KollegInnen aus Sankt Petersburg und Moskau reisten in der vorletzten Novemberwoche nach Hamburg. Ziel der dreitägigen Studienreise war es, die ambulanten Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen kennenzulernen, die in Hamburg unter der Leitlinie der Inklusion, Personenzentrierung und Sozialraumorientierung als Leistungsform der „ambulanten Sozialpsychiatrie“ angeboten werden.

Das intensive und vielfältige Programm umfasste viele Gespräche und Besuche vor Ort in Beratungszentren, Treffpunkten, Wohngruppen sowie Koordinierungsstellen der Arbeit und Beschäftigung. Eine Gesprächsrunde mit Menschen mit psychischen Erkrankungen über die Form und Zufriedenheit von ambulanten Leistungen und die Möglichkeiten der Mitbestimmung bildeten einen besonderen Akzent.

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Wir trauern um Margarete



Am 7. März 2019 ist Margarete von der Borch nach langer Krankheit im Alter von 53 Jahren verstorben. Perspektiven ist Margaretes Lebenswerk. Sie war Initiatorin und Herz unseres Vereins, wie auch unserer russischen Partnerorganisation Perspektivy in St. Petersburg.

Die besondere Verbindung eines wachen und klugen Geistes mit einem offenen Herzen gab Margarete eine menschliche Größe, die jeder sofort spürte, der ihr begegnete. Der Glaube, Dinge verändern zu können, die allgemein als unveränderlich galten, trieb sie an. Die Rufe derer zu hören, die niemand hören konnte oder wollte, ließ ihr keine Wahl. Sie tat immer, was ihr ihre Vorstellung von Menschlichkeit und dem Wert allen Lebens gebot. Dabei stellte sie die eigenen Bedürfnisse oft weit hinter die Erfordernisse dessen, was getan werden musste.

Dass sie dazu Mitstreiter und Weggefährten, Verbündete und Unterstützer suchte und fand, war ihr großes Talent und Teil ihrer außerordentlich gewinnenden Persönlichkeit. Ein grenzübergreifendes Netz von Beziehungen und Kontakten spannte sie zwischen Ländern und Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen. Dabei jedem das Gefühl zu geben, ein bedeutender Teil des Ganzen zu sein, war ihr wichtig.

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